Ökumenischer Frauenkreuzweg 2026
Rund 250 Menschen, überwiegend Frauen, versammelten sich am vergangenen Karfreitag zum Ökumenischen Frauenkreuzweg durch die Stuttgarter Innenstadt.
„Ich hatte keine Ahnung von dem, was Frauen in Kinderwunschzentren durchmachen.“ Sichtbar berührt schilderte die Journalistin Magdalena Knöller an der ersten Station ihre Erfahrungen mit ihrem unerfüllten Kinderwunsch. 2024 veröffentlichte sie dazu auch einen SWR-Dokufilm.
An zwei weiteren Stationen berichteten Frauen von ihren „durchkreuzten Lebenswegen“. Selina Holl war Bürgermeisterin von Altheim; Anfeindungen gegen sie als Frau und Mutter führten dazu, dass sie im Sommer 2025 ihr Amt niederlegte. Cathy Nzimbu Plato, die selbst aus der Demokratischen Republik Kongo stammt, erzählte an einer weiteren Station, wie Frauen in ihrem Heimatland den Herausforderungen des internationalen Rohstoffhandels begegnen.
Die Stationen wurden außerdem mit biblischen Impulsen aus der Passion Jesu, Psalmgebeten und Musik der Hornistin Karen Schade gestaltet.
Der Ökumenische Frauenkreuzweg wird vom Fachbereich Frauen des Evangelischen Bildungswerks in Württemberg und dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) veranstaltet. Die Leitung der Liturgie hatten Karin Pöhler, Landesfrauenpfarrerin der Evangelischen Landeskirche, und Claudia Schmidt, Geistliche Beirätin des KDFB.


