Fachbereich
Familienbildung
fördern – begleiten – vernetzen
Im Fachbereich Familienbildung sind 26 Familien-Bildungsstätten und Häuser der Familie in Württemberg zusammengeschlossen, die als Teil der öffentlichen Weiterbildung anerkannt sind. Zweck des Zusammenschlusses ist die Förderung der Familienbildung durch Koordination, Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und Fortbildung.
Unser Angebot
- Förderung der Fort- und Weiterbildung
- Beratungs- und Vernetzungsangebote
- Konzeptionelle Weiterentwicklung der Familienbildung
- Vertretung der Familienbildung in Gremien und Verbänden
Aktuelles
Demokratie – ein wichtiges Thema in der Familienbildung
Die Familie ist ein wichtiger (und der erste) Lernort für Demokratie. Kinder erwerben hier wichtige Fähigkeiten für ein demokratisches Zusammenleben.
Die Familienbildung informiert und unterstützt Familien beim Thema Demokratiebildung in der Familie. In unseren Einrichtungen finden Sie das ganze Jahr über verschiedene Angebote und Aktionen:
Familienbildungsstätte Ulm
Haus der Familie Reutlingen
Haus der Familie Sindelfingen-Böblingen

Familiäre Sorge für Ältere mit Unterstützungsbedarf –
Eine Handreichung zur konzeptionellen Entwicklung von Familienbildung
Von derzeit 5 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland werden 4,17 Millionen in Familien versorgt. Daraus ergeben sich Herausforderungen, die betroffene Familien schnell überfordern – zumal etwa Zweidrittel der unter 65jährigen Sorgenden weiter berufstätig sind. Neben ihren Berufs- und zum Teil noch Elternaufgaben unterstützen, betreuen und pflegen sie in zunehmendem Maße nahe Angehörige, eigene Eltern oder den/die Partner/in. Betroffene Familien müssen in der Regel schnell lernen, was häusliche Betreuung und Pflege ausmacht, wie diese jeweils zu organisieren und zu leisten ist und wie die Sorgenden dabei selbst intakt und gesund bleiben können. Durch die demographische Dynamik werden bald noch weit mehr Familien mit diesen Fragestellungen konfrontiert sein. Familienbildungseinrichtungen greifen den dadurch rasant wachsenden Lernbedarf auf und können sich hier künftig weiter profilieren.
Die vorliegende Handreichung regt an, die Begleitung von Familien, auch bei Fragen rund um die Sorgeverantwortung für Ältere, als eine elementare Aufgabe von Familienbildungseinrichtungen in den Blickpunkt zu rücken. Es werden Eckpunkte für die konzeptionelle Weiterentwicklung von Einrichtungen und Trägern skizziert und Anregungen für die Refinanzierung von Angeboten geboten.
Diese Handreichung ist eine Kooperation des Bundesverbandes der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) und des Kuratoriums deutscher Altershilfe (KDA).
Unsere Projekte
Verbraucherbildung für Erwachsene und Familien in Baden-Württemberg
Grundlage für das Projekt bildet das Konzept „Initiative Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“, das der Volkshochschulverband Baden-Württemberg im November 2018 im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg erstellt hat.

Ziel des Konzepts ist die Vermittlung von Orientierungs-, Überblicks- und Fachwissen, um Erwachsene in die Lage zu versetzen, selbstständig und kompetent Entscheidungen in wirtschaftlichen Handlungsfeldern treffen zu können. Auf diese Weise sollen die Bürger*innen befähigt werden, die steigende Komplexität rechtlicher, wirtschaftlicher, ökologischer, politischer und anderer gesellschaftlicher Zusammenhänge im Alltag zu erkennen und zu meistern.
Inhaltlich konzentriert sich das Projekt auf die Themenbereiche Finanzen, Recht und digitale Welt (Internet und Datenschutz). Flächendeckend können diese Themen besonders gut über Regionen für Verbraucherbildung transportiert werden, die aus ausgezeichneten „Zentren“ für Verbraucherbildung und Kooperationspartnern bestehen. Um die Themen wirtschaftsneutral anbieten zu können, muss zudem ein Referent*innen-Netzwerk entstehen. Von ebenso großer Bedeutung ist die Einbeziehung der Träger der Erwachsenenbildung in die Bildungsarbeit sowie wichtiger Kooperationspartner des Verbraucherschutzes.
Definition Verbraucherbildung
Das hier wiedergegebene Verständnis von Verbraucherbildung bildet die inhaltliche Grundlage für das weitere Vorgehen im Projekt:
In einer sich ständig weiter entwickelnden Gesellschaft ist eine Allgemeinbildung gefragt, die sich den im Wandel befindlichen gesellschaftlichen Anforderungen anpasst und den Menschen ganzheitlich – auf verschiedenen Ebenen und in den unterschiedlichsten Lebenslagen – in den Blick nimmt. Wichtiger Bestandteil dieser Allgemeinbildung ist eine Verbraucherbildung, die den Menschen lebenslang begleitet und vielfältige Alltagskompetenzen vermittelt. Diese zielt auf die Ausbildung eines selbstbestimmten Verbraucherhandelns und auf den Erwerb von Urteilsfähigkeit – auch im Hinblick auf die Auswirkungen der eigenen Entscheidungen. Mit der Vermittlung von Finanz-, Medien- und Konsumkompetenz stärkt sie den Menschen als Verbraucher im Handlungsfeld in der Beziehung zu Unternehmen, ermöglicht einen selbstbestimmten Lebensstil und befähigt so zu gesellschaftlicher Teilhabe.
Projektpartner
Volkshochschulverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Fachbereich Familienbildung des Evangelischen Bildungswerks Baden-Württemberg.
Ernährungsbildung für Erwachsene und Familien in Baden-Württemberg
Das Projekt Ernährungsbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg wird vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert und vom Volkshochschulverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Fachbereich Familienbildung im Ev. Bildungswerk Württemberg (ehem. LEF) durchgeführt.

Über das Projekt
Die Herkunft unserer Nahrung hat einen erheblichen Einfluss auf die Umwelt und das Klima. Welchen Beitrag können Erwachsene und Familien leisten, durch ihre Ernährung natürliche Ressourcen zu schonen und die Auswirkungen des Klimawandels zu begrenzen?
Das Projekt „Ernährungsbildung für Erwachsene und Familien in Baden-Württemberg“ möchte Familien und Erwachsenen in die Lage versetzen, selbstständig und kompetent nachhaltige Entscheidungen in ihrem Umgang mit Lebensmitteln zu treffen.
Das Projekt konzentriert sich auf die Schwerpunkte „Nachhaltige Ernährung“, „Regionale Lebensmittel“ und „Vermeidung von Lebensmittelverschwendung“. Gemeinsam mit Familienbildungsstätten und Volkshochschulen in ganz Baden-Württemberg fördern wir einen bewussten Umgang mit regionalen und nachhaltigen Lebensmitteln.
Alle Informationen und viele Kursangebote ganz in Ihrer Nähe finden Sie hier:
Ernährungsbildung für Erwachsene und Familien in Baden-Württemberg
Wichtige Termine und Veranstaltungen
Unser Netzwerk
Ihre Ansprechpartner*innen
Ulrike Krusemarck
Leitung Fachbereich Familienbildung & stellvertretende Geschäftsführerin
E-Mail: ulrike.krusemarck@elk-wue.de
Tel: +49 711 229 363-461

Ehemals LEF



























