Fachbereich Frauen
Frauen.Engagement
Der Fachbereich Frauen engagiert sich für alle evangelischen Frauen in Württemberg. Wir sind evangelisch, feministisch und weltoffen. Wir handeln auf der Basis der Bibel, sind für und mit Frauen für Frauenrechte in Kirche und Gesellschaft unterwegs und sind aktiver Teil der weltweiten Ökumene.
Wir geben Frauen eine Stimme und schaffen niedrigschwellige Angebote, auch für gelebte Frauenspiritualität. Neben bewährten Feldern bieten wir neue Formate für die Beteiligung für Frauen.
Unser Angebot
- Theologie
- Frauenspiritualität (Aktuelle Andacht)
- Weltgebetstagsarbeit (Weltgebetstag)
- Vernetzungsarbeit
- Formate wie das Projekt PILGER.SCHÖN
- konkrete Angebote für ehrenamtliche Frauen in den Kirchengemeinden.
Glaube und Theologie
Gottesdienste sind wichtig für unser Glaubensleben und unser Verhältnis zur Welt. Der Fachbereich Frauen bietet Materialien und gestaltet vor Ort besondere Gottesdienste mit, zum Beispiel für Menschen, die in Trennung leben oder Familien, die ein Kind erwarten.
Gottesdienste haben eine wesentliche Bedeutung für das persönliche Glaubensleben und für unser Verhältnis zur Welt. Gottesdienste sind grundsätzlich Teil unserer größeren Veranstaltungen. Wir unterstützen legen Werkt darauf, den Perspektiven von Frauen auf spirituelle, biblische und theologische Fragen auch in Gottesdiensten Raum und Ausdrucksmöglichkeiten zu verschaffen.
Wir erstellen eigene Gottesdienstmaterialien, um das immer noch aktuelle Anliegen vieler Frauen nach geschlechtergerechter Sprache in Liturgie und Gottesdienstpraxis mit voranzubringen.
Darüber hinaus ist in Frauengruppen vor Ort ein enger Kontakt über alternative gottesdienstliche Formen wie liturgische Wanderungen für Frauen, Frauenkreuzwege oder andere Frauengottesdienste.
Die Weltgebetsarbeit verknüpft Beten und politisches Handeln in Frauenperspektive und ist wichtiger Teil dieser Arbeit.
Ökumenischer Frauenkreuzweg an Karfreitag
Der Ökumenische Frauenkreuzweg an Karfreitag lädt bei einem Kreuzweg-Gang durch die Innenstadt Stuttgarts dazu ein, an verschiedenen Stationen Schicksale von Frauen in den Blick zu nehmen, die sonst wenig Öffentlichkeit erhalten: z. B. Frauen in seelischer Not, schwangere Flüchtlingsfrauen oder von Armut bedrohte (ältere) Frauen.
Dieser Kreuzweg ist für viele Frauen, aber auch Männer, ein wichtiges Karfreitagsritual geworden, so sind im vergangenen Jahr über 300 Menschen der Einladung zum Frauenkreuzweg gefolgt. In Stuttgart hat der Kreuzweg in ökumenischer Trägerschaft mit dem Katholischen Frauenbund langjährige Tradition. Auch an anderen Orten innerhalb unserer Landeskirche werden inzwischen Frauenkreuzwege angeboten, so z. B. von den Bezirksarbeitskreisen Frauen in Reutlingen, Tübingen oder Blaufelden.
Feministische Theologie verstehen wir als frauenbefreiende Theologie. Ein feministisch-theologischer Zugang unterstützt dabei, Frauen mit der befreienden Botschaft des Evangeliums in Berührung zu bringen.

Auf der Grundlage der Ergebnisse und Errungenschaften der Feministischen Theologie der letzten Jahrzehnte geben wir den Erfahrungen von Frauen in der Welt und mit Gott, der Freiheit von Frauen in der Gottesbeziehung und ihrer Suche nach dem Göttlichen im Alltag auch im Rahmen unserer Arbeit Raum. Wir lassen uns von verschiedenen Grundsätzen der Feministischen Theologie inspirieren: frauenbefreienden Traditionen in Bibel und Theologie aufspüren, männlich fixierte Gottesbilder und Deutungen zu überwinden, Körper, Seele und Geist ganzheitlich ansprechen. Aus dieser Perspektive ist Feministische Theologie auch politische Theologie und gibt Impulse in die Gesellschaft.
Der Fachbereich Frauen begrüßt die Veränderungen und Weiterentwicklungen, die seit den Anfängen der Feministischen Theologie im Kontext der Frauenbewegung auch in der Kirche auf den Weg gebracht wurden: z. B. den Zugang von Frauen in kirchenleitende Ämter, geschlechtergerechte Sprache im Gottesdienst, ganzheitliche Gottesdienstformen oder eine Entlarvung des vermeintlich objektiven Blicks der Forschung in Theologie und Kirche als einseitig männlich geprägt. Damit wurden wertvolle und wichtige Schritte hin zu einer geschlechtergerechten Gemeinschaft von Männern und Frauen in der Kirche getan, weitere stehen aber noch aus. Hier engagieren wir uns weiterhin.
Bei der Ausarbeitung und Umsetzung der noch anstehenden Schritte stellt sich beispielsweise die Frage, welche weiteren Konsequenzen sich aus dem hohen Anteil aktiv engagierter Frauen in der Kirche ergeben – etwa im Hinblick auf das Profil kirchlicher Ämter, den Umgang mit Ehrenamtlichen sowie die Gestaltung und Anzahl geschlechtsspezifischer Angebote vor Ort.
Der Fachbereich Frauen begleiten die Weiterentwicklung der Feministischen Theologie hin zu einer geschlechterbewussten Theologie, wie er z. B. an der Veränderung des Titels für das Fernstudium Feministische Theologie hin zu „Fernstudium Theologie geschlechterbewusst“ abzulesen ist. Grundsätzlich begrüßen der Fachbereich eine verstärkte Öffnung für Ansätze der Männertheologie und die sich damit ergebenden Möglichkeit einer verstärkten Zusammenarbeit mit der kirchlichen Männerarbeit.
Evangelische Frauen in den Gemeinden in Württemberg leben und bewegen Ökumene. Evangelisch zu sein ist mehr als die Zugehörigkeit zu einer Konfession. Evangelisch sein heißt, sich am Evangelium zu orientieren, Zuspruch und Anspruch des Evangeliums engagiert zu vertreten, Verantwortung und Freiheit wahrzunehmen.

Frauen pflegen die ökumenische Gemeinschaft vor Ort in Begegnungen und Veranstaltungen wie Frauenfrühstück oder liturgische Wanderung mit Frauen anderer Konfessionen. Bei den Evangelischen Frauen in Württemberg sind Mitglieder von Gemeinden anderer Sprache und Herkunft willkommen. Wir freuen uns über den Austausch mit Christinnen aus der weltweiten Kirche.
Am deutlichsten wird das ökumenische Engagement alljährlich in der Vorbereitung des Weltgebetstages der Frauen, zu dessen Feier an jedem ersten Freitag weltweit im März eingeladen wird.
Die Evangelischen Frauen in Württemberg wirken bundesweit in ökumenischen Gremien mit und sind Mitglied beim Ökumenischen Forum Christlicher Frauen in Europa (ÖFCFE), beim Young Women Christian Association/Weltbund Christlicher Frauen in Deutschland (YWCA) und über unsere Dachorganisation Evangelische Frauen in Deutschland (EFiD) im Deutschen Komitee des Weltgebetstages. Wir sind Mitglied im Frauenbeirat der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS), Stuttgart.
Kontakt zur internationalen Gemeinde in der Ev. Landeskirche
Pfarrerin Gabriella Costabel
0711 2149-133
Gabriella.Costabel(at)elk-wue.de
Veranstaltungen und Kooperationen
Der Fachbereich Frauen beteiligt sich am Ökumenischen Frauenkreuzweg an Karfreitag, an der Ökumenischen Frauenkirche zu Beginn der Adventszeit, im ökumenischen Team zur Vorbereitung des jährlichen Gottesdienstes für Getrennt-Lebende und Geschiedene. Gemeinsam mit dem YWCA laden wir ein- bis zweimal jährlich zu einem Global Breakfast ein, bei dem in geselliger Frühstücksrunde die Gelegenheit besteht, eine Frau in kirchlicher Leitungsposition aus der weltweiten Gemeinschaft der Kirchen kennenzulernen.
Weltgebetstag in Württemberg
Die Württembergische Arbeitsgemeinschaft christlicher Frauen für den Weltgebetstag (WGT-AG) ist ein Zusammenschluss aller konfessionellen Frauenarbeiten zur Vorbereitung des Weltgebetstags. Die Geschäftsführung liegt in der Zuständigkeit des Evangelischen Bildungswerks, Fachbereich Frauen. Durchführung von Vorbereitungs- bzw. Fortbildungsveranstaltungen für Verantwortliche in der WGT-Arbeit auf Bezirks- und Gemeindeebene ist ein wichtiger Schwerpunkt in unserem Angebot und wird von einem ökumenischen Team getragen. Im Gremium sind Frauen aus elf verschiedenen Konfessionen und Frauenverbänden vertreten.
Links
Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Baden-Württemberg
Der Christinnenrat
Zusammenschluss von ökumenisch arbeitenden Frauenorganisationen, Netzwerken und Gremien auf Bundesebene.
Ökumenisches Forum Christlicher Frauen in Europa (ÖFCFE)
Das Forum ist ein offener Lernort in Europa, der über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg zu mutiger und phantasievoller Bildungs- und Versöhnungsarbeit, vor allem zwischen west- und osteuropäischen Kirchenfrauen einlädt.
Spiritualität und Frauenalltag
Wir Frauen und unser Alter – das ist ein Thema für sich. Viele Fragen und Ängste beschäftigen uns, wenn wir älter werden: bin ich noch schön, auch mit Falten? Benehme ich mich auch „meinem Alter entsprechend“? Werde ich noch gebraucht? Wer wird da sein, wenn ich Hilfe brauche?

Frauen repräsentieren in großem Umfang den pflegerischen Sektor. Das trifft sowohl auf die Hauptberuflichen in häuslicher und stationärer Pflege zu, als auch auf die privat pflegenden Frauen. Frauen als allein Pflegende ist in der heutigen (Berufs-)Welt kein zukunftsfähiges Modell.
Staat und Unternehmen müssen in einer Gesellschaft mit immer weniger jungen Menschen und Kindern und zugleich immer mehr älteren Menschen neue Wohn- und Betreuungsmodelle finden und nutzen. Die stereotype Praxis von hilflosen Alten und pflegenden Töchtern trägt nicht mehr. Andere Optionen gibt es bereits, so finden zum Beispiel alte Menschen in alternativen Wohnmodellen Gesellschaft und erfahren Unterstützung, können aber ebenfalls Hilfe sein.
Wir setzten uns für ein Umdenken in Bezug auf Alter und Fähigkeiten ein. Zusätzlich sind Politik und Unternehmen aufgefordert, ein System der Versorgung zu entwickeln, dass den sich verändernden gesellschaftlichen Lebensbedingungen von Familien und Frauen Rechnung trägt.
Care & Pflege
Wirtschaft ist Care – Menschen in den Vordergrund stellen, die Wirtschaft ist für die Menschen da, nicht andersherum.
Mit der Geburt eines Kindes begeben wir uns auf eine große innere und äußere Reise. Es gibt viele wunderschöne Momente, aber auch jede Menge Turbulenzen und Fragen, die uns herausfordern:
Wie werde ich den Anforderungen gerecht, eine gute Mutter zu sein? Wie begleiten wir unser Kind, sodass es eine liebevolle und gute Kindheit erlebt? Wie verkrafte ich den Schlafmangel? Stille ich mein Kind und wenn ja, wie lange? Wann kommen die ersten Zähne? Wie finden wir Zeit für uns als Paar und wann komme ich noch zu mir selbst?
Und dann stellt sich die Frage, welche Rolle der Glaube in unserem und im Leben der Kinder spielen soll. Wollen wir unser Kind religiös begleiten und wie geht das eigentlich?

Kinder brauchen Geborgenheit und Nähe, um Selbstvertrauen und Lebensmut zu entwickeln. Genau das können wir ihnen in der Familie bieten. Kinder fordern uns heraus durch ihre Anwesenheit, ihre Bedürfnisse und ihre Fragen. Damit stellen sie unsere Gewohnheiten auf den Kopf und manches Weltbild in Frage.
„Diese Art von Stolpersteinen, die uns Kinderfragen in den Weg legen, sollten wir als kostbare Lerngelegenheit werten.“ (Anna Katharina Szagun)
Ja, es sind tatsächlich Stolpersteine, wenn Kinder danach fragen wo Gott wohnt, wie beten geht oder ob das kranke Häschen in den Himmel kommt. Sie bringen uns direkt in Berührung mit eigenen Fragen. Oft wissen Mütter, Väter oder Bezugspersonen gar nicht so recht, wie sie das machen sollen mit der religiösen Begleitung. Durch den Traditionsabbruch spielt Religion nicht mehr so eine große Rolle wie früher und es fehlen praktische Erfahrungen im Familien- oder Freundeskreis, an denen man sich orientieren könnte.
Fragen wie diese stehen im Raum:
- Was kann ich meinem Kind von Gott erzählen? Ich kenne mich doch selbst viel zu wenig aus.
- Was für ein Bild von Gott möchte ich meinem Kind weitergeben?
- Beten wir in unserer Familie? Vielleicht vor dem gemeinsamen Essen?
- Wollen wir in unserer Familie ein Abendritual einführen? Wie macht man das am besten?
Die kürzeste, aber auch herausforderndste Empfehlung, die wir geben heißt: TRAU DICH, TRAUT EUCH!
Traut euch, euch mit den Kindern Seite an Seite auf die Reise zu begeben, denn religiöse Begleitung beginn damit, selbst Vertrauen ins Leben zu haben, staunen zu können, dankbar zu sein und dies dem Kind ganz selbstverständlich vorzuleben.
Traut euch, eure eigenen Fragen zum Glauben neu zu stellen, mit eurem Partner, der Partnerin, Freunden und Familie darüber offen zu sprechen. Seid misstrauisch gegenüber fertigen Antworten und Formulierungen, die für euch nicht mehr passen.
Eines ist sicher: Kinder wachsen durch Erleben, Dabeisein und Mitmachen ins Leben und in den Glauben hinein.
„Wächst ein Kind in warmer Atmosphäre heran, so wird – falls die nächsten Bezugspersonen Gott in den kindlichen Horizont bringen – Gott für dieses Kind zu einem unsichtbaren Begleiter. Und diese Vorstellung verstärkt beim Kind das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.“ (aus Anna-Katharina Szagun, Alle Wege gehst Du mit.)
Der Fachbereich Frauen unterstützt Frauen und Familien dabei, Antworten und Wege in dieser Lebensphase zu finden und haben für Sie Links und Materialien für die religiöse Praxis im Familienalltag mit den Kleinsten zusammengestellt.
Literaturempfehlungen
Das Große im Kleinen – Beten mit Kindern
Andrea Langenbacher, Gütersloher Verlagshaus, 2021
Für Eltern, die mit ihren Kindern beten möchten, aber nicht genau wissen, wie das geht, hat Andrea Langenbacher dieses Buch geschrieben. Sie regt ihre Leser:innen an, über ihre eigenen Gebetserfahrungen nachzudenken und sich von Gottesbildern zu verabschieden, die nicht mehr als tragfähig empfunden werden. Dann beschreibt sie, wie beten „geht“ und stellt Gebete zu verschiedenen Anlässen vor, sowohl eher traditionelle als auch moderne. – Fundament all ihrer Gedanken ist der Anspruch, Gott, die Kinder und die Eltern unbedingt ernst zu nehmen. Dazu gehört für Langenbacher, Gott nicht als „lieben Gott“ zu verniedlichen und ihn zu einer „Wunschmaschine“ zu machen. Sie zitiert Jörg Zink, der sagt, Erwachsene neigten dazu, Kinder zu unterschätzen. Kinder bräuchten aber unbedingt Gedanken, in die sie „hineinwachsen“ könnten. (Rezension Borromäusverein)
Die ganze Welt und noch viel mehr – Kindergebete, die mitwachsen
Andrea Langenbacher, Gütersloher Verlagshaus, 2021
Ein besonderes Kindergebetbuch, das mit dem Untertitel „Kindergebete, die mitwachsen“ gut beschrieben ist. Es finden sich Gebete für die „ganz Kleinen“, die „Kleineren“ und die „Größeren“ ohne einschränkende Altersangaben, so dass nach Inhalt und Sprache entschieden werden kann, was gerade passt. Alle Gebete sind frei am Alltag eines Kindes entlang formuliert; Wortwahl und Inhalte orientieren sich an der jeweiligen Erfahrungswelt. Sprache und Stil laden darüber hinaus dazu ein, mit eigenen Worten weiter zu beten. Die zurückhaltenden kleinen Illustrationen von Marie Hübner helfen beim Beten und setzen hier und da einen lebendigen bunten Akzent. (Rezension Christoph Holzapfel, Borromäusverein)
Alle Wege gehst Du mit – Ziele, Themen und Praxisvorschläge für die religiöse Erziehung in Krippe, Kita und Kinderkirche
Anna-Katharina Szagun, Don Bosco Verlag, 2021
Ein Buch der erfahrenen Religionspädagogin, bei dem es darum geht zu verstehen, wie Kinder auf ihrem Weg zu einer tragfähigen christlichen Spiritualität begleitet werden können. Das Staunen im Alltag lernen und Gott dabei zu erahnen, eigene Überzeugungen glaubhaft zu leben und damit Kinder einzuladen, eigene Rituale mit zu entwickeln – darum geht es in diesem Fach- und Praxisbuch. Einem kurzen Theorieteil folgen praktische Bausteine und umsetzbare Vorschläge – egal ob für die Familie, die Krabbelgruppe oder Kinderkirche.
Mit den Kleinsten Gott entdecken. Religionspädagogik mit Kindern von 0 bis 3 Jahren. Grundlagen und Praxismodelle
Maike Lauther-Pohl, Gütersloher Verlagshaus, 2014
Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil werden die Grundlagen der religiösen Entwicklung, Begleitung und Erziehung ausführlich beschrieben. Im zweiten Teil werden anhand von 14 biblischen Geschichten Vorschläge für die Umsetzung in die Praxis vorgestellt.
Frauen in Kirchengemeinde und Bezirk
Ein zentraler Arbeitsbereich der Evangelischen Frauen in Württemberg ist die Begleitung, Unterstützung und Fortbildung ehrenamtlich engagierter Frauen in Kirchengemeinde und -bezirk. Wir kommen als Referentin zu Ihrer Veranstaltung bzw. in Ihre Gruppe und bieten regelmäßig praxisorientierte Fortbildungsangebote an.
Unsere Angebote für Kirchengemeinden

- Beratung: zu Aufbau und Entwicklung von Frauenarbeit in Kirchengemeinde und -Bezirk
- Fortbildungen: regelmäßige Veranstaltungen in den Regionen, z.B. EFW-Praxistage und EFW-Werkstätten, mit praktischen Impulsen für die Gestaltung Ihrer Gruppenstunden und Treffen
- Expertinnen und Referentinnen bei Ihnen vor Ort: wir kommen gerne nach Vereinbarung zu Ihnen, z.B. zu Frauenfrühstücken und Frauengruppen
- Vernetzung: Möglichkeiten zum Austausch zum Beispiel zwischen WGT-Frauen, Mutter-Kind-Gruppenleiterinnen und Leitungen von Frauenfrühstücken
- Interessenvertretung: innerhalb der Landeskirche vertreten wir die Interessen von Frauen und Frauenarbeit in Kirchengemeinden
Lust auf Begegnung – Gemeinschaft erleben – einander unterstützen – Lebensfragen teilen

Kinder stellen die bisherige Welt auf den Kopf. Mit ihrer Ankunft beginnt für alle Bezugspersonen eine großartige, aber auch herausfordernde Zeit.
Gerade dann ist es wichtig, andere Eltern und ihre Kinder zu treffen, sich mit ihnen auszutauschen und nicht auf sich allein gestellt zu bleiben. Gut, wenn Netzwerke entstehen, die unterstützen, den Horizont weiten und Gemeinschaft fördern.
Genau das ist der Wert von Eltern-Kind-Gruppen in der Kirchengemeinde: Eltern verbringen Premiumzeit mit ihren Kindern, spielen, singen und entdecken den Bezug zu Gott gemeinsam mit den Kleinen auf neue Weise. Sie vertiefen damit ihre Bindung zu den Jüngsten und geben ihnen Wurzeln und Flügel. Das beinhaltet weit mehr weit mehr als Fingerspiele zu lernen oder Sandburgen zu bauen. Kinder gewinnen Sicherheit, Vertrauen und Entdeckerfreude und Erwachsene Rückhalt, Entlastung und Anbindung an eine Gruppe Gleichgesinnter.
In der Regel sind Eltern-Kind-Gruppen selbstorganisierte Lern- und Begegnungsräume unter dem Dach der Kirchengemeinde. Durch Interesse, Unterstützung und Wertschätzung öffnen sich Türen hin zur Gemeinde, was eine gegenseitige Bereicherung bedeutet. Eltern-Kind-Arbeit ist Teil der intergenerativen Gemeinde- oder Familienarbeit und ein wirksamer Beitrag zur Begegnung im Sozialraum. Eltern-Kind-Gruppen sind ein Schatz für das Quartier.
Neben den Eltern sind in der Regel auch Tagesmütter/-väter oder Großeltern mit ihren Betreuungs- und Enkelkindern herzlich willkommen.
Einfach raus!
Kinder brauchen Geborgenheit und Verlässlichkeit. Das ist nicht auf das Gemeindehaus oder einen Gruppenraum beschränkt, sondern bezieht sich auf die nächsten Bezugspersonen und wo die dabei sind, da wird sich auch ein kleines Kind am richtigen Platz fühlen. Die Natur vor der Haustür bietet einen einzigartigen Rahmen, um sinnliche Erfahrungen zu sammeln, zu staunen, sich auszutoben, auszuprobieren, Neues zu erleben und zugleich in einem vertrauten Rahmen zu sein.
Einfach digital!
Digital bedeutet nicht, dass das Kind vor dem Bildschirm geparkt wird, sondern dass Eltern von zu Hause aus an einem Angebot teilhaben können, ohne in eine Isolation zu geraten. Für entsprechende digitale Angebote gibt es neue Möglichkeiten und Ideen. Digitale Eltern-Kind-Arbeit wird so gestaltet, dass die Erwachsenen angeleitet werden und das Kind mit der Mutter oder der Beziehungsperson gemeinsam aktiviert und einbezogen wird. Eine sehr gute Einführung zu Rahmenbedingungen und Umsetzung finden Sie zum Download auf der Seite des Netzwerk Evangelischer und Katholischer Eltern-Kind-Gruppen in Deutschland (NEKED).
Impulse für den Start von Gruppen
In verschiedenen Publikationen und durch unsere Literaturempfehlungen haben wir Materialien für Leiterinnen von Eltern-Kind-Gruppen zusammengestellt.
Darüber hinaus können Sie das religionspädagogische Handbuch „Gott im Spiel?!“ für die Arbeit mit unter Dreijährigen für eine Schutzgebühr von 10 Euro zzgl. Versandkosten bestellen. Bei Interesse melden Sie sich gerne unter Telefon 0711 229363-220 oder bildungswerk@elk-wue.de.
Literaturempfehlungen
Alle Wege gehst Du mit – Ziele, Themen und Praxisvorschläge für die religiöse Erziehung in Krippe, Kita und Kinderkirche
Anna-Katharina Szagun, Don Bosco Verlag, 2021
Familienkirche bringt uns zusammen!: Neue Gottesdienste für Eltern und Kinder
Jochem Westhof (Hg), Gütersloher Verlagshaus, 2021
Das Große im Kleinen – Beten mit Kindern
Andrea Langenbacher, Gütersloher Verlagshaus, 2021
Kirche Kunterbunt: Neue Ideen für Gemeindeentwicklung mit Familien
Reinhold Krebs, Sabine Scramek (Hg), Neukircher Verlag, 2019
Erzählen – Erleben – Gestalten, 25 Bibelmitmachgeschichten mit Methode für Kinder bis 6 Jahren
Martina Liebendörfer, Andreas Lorenz (Hg), Buch + Musik, Verlag Junge Gemeinde, 2017
slow family – Sieben Zutaten für ein einfaches Leben mit Kindern
Nicola Schmidt und Julia Dibbern, Beltz Verlag, 2016
Mit den Kleinsten Gott entdecken, Religionspädagogik mit Kindern von 0 bis 3 Jahren, Grundlagen und Praxismodelle, mit CD-ROM
Maike Lauther-Pohl, Gütersloh 2014
Familienkirche tut gut. Noch mehr Modelle für Gottesdienste mit Eltern und Kindern
Jochem Westhof (Hg), Gütersloher Verlagshaus, 2010
Biblische Geschichten lebendig erzählen. Anregungen – Beispiele – Übungen
Jochem Westhof, Gütersloher Verlagshaus, 2011
Frauen in Kirchengemeinde und Bezirk

Familienbilder in Deutschland sind sehr bunt und vielfältig. Unter acht Millionen Familien mit minderjährigen Kindern sind rund 20% alleinerziehend. Tendenz steigend. Neun von zehn Alleinerziehenden sind Frauen.
Alleinerziehende sind meist vor vielfältige strukturelle und ökonomische Herausforderungen gestellt. So gestaltet sich für diejenigen, die keine oder nur wenig Unterstützung durch den anderen Elternteil erfahren, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als besonders herausfordernd. 68% der Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren waren 2018 erwerbstätig; viele die nicht erwerbstätig sind, würden gerne einer Arbeit nachgehen. Rund 38% der alleinerziehenden Elternteile sind derzeit auf staatliche Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen. Alleinerziehende und ihre Familien sind damit im besonderen Maße armutsgefährdet.
Die Bedürfnisse und Lebenswirklichkeiten von Alleinerziehenden unterscheiden sich sehr zu denen anderer Familienformen und verlangen nach einer besonderen Unterstützung.
Wir setzen uns als Teil des Netzwerkes Alleinerziehenden Arbeit Baden-Württemberg im Rahmen von Veranstaltungen, Lobbyarbeit und Veröffentlichungen für wichtige Themen von Ein-Elternfamilien in Gesellschaft, Politik und Kirche ein.
Weitere Mitglieder sind die Diözese Rottenburg-Stuttgart/Fachbereich Ehe und Familie/Alleinerziehende, das Erzbischöfliche Seelsorgeamt Freiburg, die Evangelischen Frauen in Baden und der Verband alleinerziehender Mütter und Väter VAMV/Landesverband Baden-Württemberg.
Bei der Diakonie Württemberg finden Alleinerziehende Hilfe und Beratung in dem Angebot des diakonischen Grunddienstes, der Schwangerenberatung und der Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Einige der Beratungsstellen bieten auch Angebote ausschließlich für Alleinerziehende an. Eine Auflistung der Kontaktadressen der diakonischen Kreis- und Bezirksstellen in Württemberg finden Sie hier.
Gewalt hat viele Gesichter. Frauen können genau wie Männer Opfer und Täterinnen sein.

Gewalt im Lebensalltag
Frauen sind deutlich häufiger von physischer Gewalt betroffen als Männer. Woran liegt es, dass Männer eher von verbaler Gewalt und Frauen eher von physischer Gewalt betroffen sind? Sind es die biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern oder eher die Rollenbilder, mit denen wir aufwachsen und deren Erwartungen wir in unserer Art der Gewaltausübung erfüllen? Mit Sicherheit spielen Sozialisation und Kultur, in der wir aufwachsen, eine große Rolle für unser erlerntes Verhalten gegenüber dem anderen Geschlecht. Um Gewalt zu verhindern müssen wir also weiter- bzw. umlernen. Dabei ist es wichtig, dass Frauen nicht nur als Opfer und Männer nicht nur als Täter angesehen werden.
Gewalt in der Bibel
Auch in der Bibel ist Gewalt ein zentrales Thema. Als Androhung von Gewalt als auch Ausübung derselben nutzen sowohl die Menschen als auch der Gott der Bibel immer wieder Gewalt. Gewalt hat also quasi „biblische“ Tradition.
Sexuelle Gewalt als Kriegsmittel
Gewalt findet aber auch in anderen Zusammenhängen statt. Gerade in Ausnahmezuständen wie in von Krieg und Terror betroffenen Gebieten erfahren viele Frauen sexuelle und andere körperliche Gewalt. In diesen Krisengebieten dient die Gewaltausübung dem Machterhalt und der Abschreckung. In den heutigen Terror- und Guerillakriegen ist (sexuelle) Gewalt – meist gegen Frauen und Kinder – ein viel genutztes Kriegsmittel.
Frauenhandel, Prostitution und Zwangsehen
Um Kriege zu finanzieren werden vielfach auch Frauenhandel und Zwangsprostitution genutzt. Der wirtschaftliche Faktor ist meist ausschlaggebend für den Schritt in die Prostitution, auch wenn es dann häufig die private Not ist, die Frauen in die Prostitution drängt. Die illegale Prostitution hängt eng am Frauenhandel – Frauen werden unter Vortäuschung falscher Tatsachen und mit Versprechungen von einem gut bezahlten Job nach Deutschland gelockt und werden dann mit Gewaltandrohungen oder kulturellen Schwüren zur Prostitutionsausübung gezwungen. Auf Traditionen und kulturellen Ausprägungen und Vorstellungen beruhen meist auch die Zwangsehen, in die oft noch Minderjährige gezwungen werden.
Aus unserem Netzwerk gibt es Beratungsangebote für von Gewalt betroffene Frauen. Nähere Informationen erhalten Sie unter den anbei stehenden Links.
Beratungsstelle für Betroffene von antisemitischer Gewalt und Diskriminierung
Beratung für Betroffene von rechter Gewalt
Beratungsstelle Yasemin für junge Migrantinnen
Hilfe bei sexualisierter Gewalt in der Evangelischen Kirche
Empfehlungen
Bei vermeintlich zunehmender Emanzipation und mehr Freiheit für Frauen stellen wir zugleich fest, wie die Gewalt gegen Frauen zunimmt und Abwertung von Frauen (wieder) salonfähig gemacht wird. Susanne Kaiser beschäftigt sich mit der „neuen“ Gewalt gegen Frauen, die eigentlich eine „alte“ Gewalt ist, sich aber aufgrund neuer Entwicklungen wieder Bahn brechen kann.
Andruck – Das Magazin für Politische Literatur – 06. März 2023 – Deutschlandfunk
Machen Sie mit!
Werden Sie Botschafter*in für Respekt, Sicherheit und Gerechtigkeit für Frauen und Mädchen:

- Tragen Sie Donnerstags schwarze Kleidung
- Tragen Sie den Anstecker als Zeichen, dass Sie Teil der internationalen Bewegung „Thursdays in Black“ sind, die sich gegen Gesinnung und Handlungen auflehnt, die Vergewaltigung und Gewalt dulden.
- Erweisen Sie Frauen und Mädchen Respekt, die gegenüber Ungerechtigkeit und machen Sie Bilder von Ihren Aktionen oder von Ihrem Unterwegssein an Donnerstagen in Schwarz. Teilen Sie diese Bilder zur Kampagne „Donnerstags in Schwarz“ auf Twitter, Facebook und Instagram auf: #thursdaysinBlack#WCC oder an bildungswerk@elk-wue.de. Zeigen Sie Solidarität: als Einzelperson, Gruppe, Mitarbeiter*nnen-Kreis, Bezirksarbeitskreise in der Frauen- oder Jugendarbeit Kirchengemeinde, Kommune. In der Schule, im Konfirmandenunterricht oder an der Arbeitsstelle
Als verantwortungsbewusste Menschen, als Christinnen und Christen, können wir dafür eintreten:
- Dass Vergewaltigung und Gewalt beendet wird.
- Dass sich Menschen mit von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen hier und weltweit solidarisieren.
- Dass das Unrecht der sexuellen Gewalt in der Öffentlichkeit und in den Köpfen der Menschen bewusster wird.
Bei uns und weltweit erleiden Frauen und Mädchen immer noch körperliche, sexuelle und strukturelle Gewalt. Diese geschieht häufig im Versteckten und Opfer bleiben oft still, aus Angst vor Verharmlosung, Bloßstellung und weiterer Gewalt.
Warum in Schwarz?
Mit „Schwarz“ wird unterschiedliches verbunden. In dieser Kampagne ist Schwarz die „Farbe der Trauer“, des Verlustes von Gerechtigkeit, Freiheit, Unversehrtheit von Körper und Seele. Trauer über so viel erlittene Gewalt, aber auch die Farbe des Widerstandes und der Resilienz (Wiederstandfskraft).
Hintergründe zur Kampagne
Donnerstags in Schwarz ist eine internationale, ökumenische Kampagne. Ausgangspunkt ist die Dekade der Kirchen in Solidarität mit den Frauen 1988-1998 des Ökumenischen Rates der Kirchen. Sie entstand als Antwort auf die Berichte von Vergewaltigung als Kriegswaffe, geschlechtsbezogener Ungerechtigkeit, Misshandlungen und Tragödien die aus Gewalt entstehen sowie der Wahrnehmung von Widerstandsfähigkeit von Frauen, ihre persönlichen Bemühungen der Gewalt zu widerstehen.
Der Ursprung der sozialen Bewegung geht zurück in die 70er Jahre nach Südamerika. Während der argentinischen Militärdiktatur sind viele Menschen verschwunden. Die Mütter des Plaza de Mayo in Buenos Aires haben jeden Donnerstag gegen das Verschwinden ihrer Kinder demonstriert.
Weitere Beispiele sind:
- Die Frauen in Schwarz protestieren bis heute in Israel und Palästina gegen den Krieg, die Trennung und Gewalt.
- Frauen in Ruanda und Bosnien, die sich gegen die Verwendung von Vergewaltigung als Kriegswaffe auflehnen.
- Die Black-Sash-Bewegung (schwarze Schärpe) in Südafrika, die gegen die Apartheit und die Anwendung von Gewalt gegen schwarze Menschen protestieren.
Auch in den EU-Ländern ist eine von drei Frauen im Lauf ihres Lebens Opfer von körperlicher und/oder sexueller Gewalt. Laut der ersten EU-weite Studie zur „Erfahrung von Frauen mit verschiedenen Formen von Gewalt“ der Grundrechteagentur der Europäischen Union (FRAU) von 2014 erfahren 55% der Frauen sexuelle Belästigung. Soweit von der EU erfasst, sind in der EU 80% der Frauen Opfer von Menschenhandel. Damit liegt der Anteil in der EU um 10% höher als in der Welt. Weltweit erleben acht von zehn Mädchen vor dem 17. Geburtstag Belästigung auf der Straße und jedes vierte Kind unter fünf Jahren erlebt zu Hause häusliche Gewalt. (Quelle: ÖRK-Kampagne Flyer und Europäische Kommission-Factsheet vom 24.11.2017, Brüssel)
Für weitere Informationen wie Sie sich der Kampagne anschließen können sowie für Anstecker/Buttons und Flyer wenden Sie sich bitte an bildungswerk@elk-wue.de oder Tel. 0711 229363-220.

Armut ist weiblich
Frauen sind häufig von Armut betroffen. Das hat viele Gründe: Frauen verdienen weniger, arbeiten häufiger in Teilzeit und sind alleinerziehend. Der Fachbereich Frauen setzt sich für mehr Gerechtigkeit gegenüber Frauen ein.
Existenzsicherung
Frauen sind in Deutschland überdurchschnittlich häufig von Armut betroffen. Mit einer Quote von 15,8% sind Frauen stärker von relativer Einkommensarmut als Männer mit 13,6 Prozent beeinträchtigt. Dieser Anteil der Frauen in Baden-Württemberg muss mit weniger als 900 Euro im Monat auskommen. Gerade Alleinerziehende trifft es besonders schwer. In Baden-Württemberg leben 45,8 Prozent der Alleinerziehenden unterhalb der Armutsgrenze. 95 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen.
Frauen und Erwerbsarbeit
In Deutschland verdienen Frauen bis heute weniger. Gemessen wird das mit Hilfe des Gender-Pay-Gaps, der immer noch etwa 21 Prozent beträgt. Dabei fordert auch unser Grundgesetz in Artikel 3 die Gleichstellung von Männer und Frauen. Gegen diese weiterhin existente Ungleichheit protestieren Frauen jedes Jahr am sogenannten Equal-Pay-Day. Frauen aus Gewerkschaften, Kirchen, Politik und klassischen „Frauenberufen“ protestieren gemeinsam und treten solidarisch auf.
Globale Armut
Global gesehen ist die Armut noch ungleicher zwischen Männer und Frauen verteilt als in Deutschland. Frauen erbringen den größeren Anteil der Arbeitsleistungen, erhalten jedoch nur ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hundertstel des Welteigentums. Gegen diese Ungleichheit setzen sich auch der Fachbereich Frauen ein.
Links
Armuts- und Reichtumsbericht Baden-Württemberg
AKTUELLES

WEITERE PROJEKTE & THEMEN
Bezirksarbeitskreis Frauen (BAF)
Solidaritätseuro
MATERIALIEN
Wichtige Termine und Veranstaltungen
Ihre Ansprechpartnerinnen
Ann Kathrin Singer
Verwaltung / Assistenz
E-Mail: annkathrin.singer@elk-wue.de
Tel: +49 711 21 49-244
Marion Sailer-Spies
Weltgebetstag / Ökumene / Internationales
E-Mail: marion.sailer-spies@elk-wue.de
Tel: +49 711 229 363-248

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