Vorträge und Bildungsangebote

Unsere Vorträge und Bildungsangebote können von Kirchengemeinden, Gruppen und weiteren Interessierten angefragt werden. Die Themen greifen aktuelle gesellschaftliche und theologische Fragen auf und laden zum gemeinsamen Austausch ein.

Eine Übersicht aller abrufbaren Angebote finden Sie nachfolgend. Für Anfragen und weitere Informationen erreichen Sie uns per E-Mail an bildungswerk@elk-wue.de oder telefonisch unter 0711 229363-220.

Theologie und Bibel

Gott … unfassbar … unbeschreiblich

Niemand hat Gott je gesehen. Wir können uns nur in Bildern und Umschreibungen annähern.

In welchen Bildern reden und denken wir Gott? Welche Vorstellungen von Gott haben uns geprägt? Welches Menschenbild steckt dahinter? Denn es heißt ja: „Gott schuf den Menschen nach seinem Bild“.

Diesen und anderen Fragen werden wir gemeinsam nachgehen, dabei natürlich auch in die Bibel schauen und gemeinsam ausprobieren, wie wir heute als Frauen angemessen von Gott reden können.

Maria aus Magdala

Nach der Überlieferung im Johannesevangelium war sie die erste Zeugin des Auferstandenen, „Apostelin der Apostel“ genannt. Später ranken sich immer mehr Legenden um ihre Person. War sie die Frau, die Jesus mit dem kostbaren Öl salbte? War sie gar Jesu Geliebte?

Wir begeben uns auf den Spuren von Maria aus Magdala auf eine Zeitreise zurück zu den Anfängen des Christentums und werden dabei alte Texte in neuem Licht lesen.


Glaube und Leben

Zwei sind besser als eine allein

„Best friends for ever“ so verbinden sich meine Töchter gerne mit ihren Freundinnen. Doch wie viele Freundschaften halten ein Leben lang? Und ist es schlimm, wenn nicht?

Was macht Freundschaft aus?

Anhand der Freundschaft von Ruth und Noomi, die uns in der Bibel überliefert ist gehen wir diesen Fragen nach. Bis hin zu der Frage, ob vielleicht Gott so eine Freundin fürs Leben sein könnte.

Mit Liebe kommunizieren und unsere Welt ein wenig verändern

Unser Alltag und unser Lebensgefühl hängen stark an den Impulsen, die wir von unserer Umgebung erfahren, ab.

Dabei ist besonders wichtig, welche Kommunikation wir untereinander pflegen und welche Sprache, tatsächlich und mimisch und gestisch, unsere Umgebung nutzt.

Paulus sagt dazu: „Brüder und Schwestern, wenn sich einer von euch zu einer Verfehlung hinreißen lässt, sollt ihr, die ihr von Gottes Geist geleitet werdet, ihn liebevoll wieder zurechtbringen.” (Gal 6, 1 HfA). Ehrlich und wahrhaftig also ja, aber immer liebevoll und nachsichtig.

Frauen sind ganz oft diejenigen, die unter wenig wertschätzender Kommunikation leiden. Gleichzeitig können Frauen untereinander auch sehr unbarmherzig miteinander umgehen. Deshalb wollen wir einmal ehrlich reflektieren und anschauen, was uns in unserem Alltag begegnet, wie wir selbst kommunizieren und was uns auch biblische Wegweiser sein kann auf dem Weg zu gutem Miteinander.


Frauen im Fokus

Mütterlichkeit unterschiedlich leben. Aktuelle und feministische Perspektiven

Nichts ist so einfach, nichts so herausfordernd; nichts so ersehnt, nichts so beängstigend: Heute Mutter zu sein ist eine Herausforderung. Ebenso wie ein Leben ohne Kinder: bewusst oder tragisch.

Frauen haben als Mütter verschiedene Erfahrungen gemacht. Das Mutterbild und das Bild der Nicht-Mutter waren stets mit hohen Erwartungen oder Bewertungen belegt. Wir stellen uns der Entwicklung des Mutterbildes, den mit ihm verknüpften Zuschreibungen und Tabus. Wir betrachten aktuelle Herausforderungen und entdecken die Mütterlichkeit Gottes.

Wir Powerfrauen – viel erreicht und noch viel vor!

Frauen halten Kirche und Gesellschaft mit ihrem vielfältigen Engagement am Leben. Die zahlreiche wahrgenommene Verantwortung ist Herausforderung im Hier und Jetzt, aber auch große Errungenschaft, wenn wir auf die Vergangenheit schauen und sehen, in welchen engen Grenzen Frauen überhaupt nur agieren durften und gesehen werden sollten.

Wir leben in diesem Spannungsfeld der Freiheiten, aber auch Pflichten und Ansprüche – eigene wie die von anderen (Frauen). Warum das einerseits Erfolg und andererseits große Last ist und warum es sich weiterhin lohnt, Einsatz und Kampfgeist für Frauenrechte zu zeigen, dem wollen wir gemeinsam nachgehen.

Armut ist weiblich

Arm sind meistens Frauen, in Deutschland ist das so, aber auch weltweit. Was sagen die Zahlen, ist diese Aussage richtig und warum ist das so?

Wir Frauen arbeiten meist mehr als Männer – nur eben nicht in Bereichen, die bezahlt werden. Was würde passieren, wenn alle Frauen nur einen Tag nicht ihrer Arbeit nachgingen, nicht kochen, nicht pflegen, keiner Erwerbsarbeit nachgehen, keine Fürsorge leisten und keine Ehrenämter übernehmen würden? Und warum wird bis heute für den größten Teil der „weiblichen“ Arbeit kein Ausgleich geschaffen?

Lassen Sie uns darüber sprechen, was in Kirche und Gesellschaft anders laufen soll und muss, damit Armut nicht länger geschlechtsspezifisch ist und wir Frauen, wie bereits bei Jesus Christus, gleichwertig gewürdigt werden.


Lebensphasen

Älter werden die anderen …

Wir werden immer älter, gerade wir Frauen, wollen aber unbedingt jung bleiben, ebenfalls gerade wir Frauen.

Wir sind eine Gesellschaft von hochaltrigen Menschen, die Alterspyramide steht Kopf, zu viele alte Menschen belasten unser Renten- und Gesundheitssystem… zum Thema alt sein hören wir viel, das meiste davon negativ. Aber wagen wir doch einmal einen Blick auf die schönen Seiten des (hohen) Alters, auf den würdigenden Blick der Bibel auf alte Menschen und auf die Chancen, die uns eine lange Lebenszeit bietet. Wir Frauen haben eine erfreuliche hohe Lebenserwartung, nutzen wir also die Zeit!

Ihre Ansprechpartnerinnen

Saskia Ulmer, Leitung Fachbereich Frauen im Evangelischen Bildungswerk Württemberg

Saskia Ulmer

Leitung Fachbereich Frauen

E-Mail: Saskia.Ulmer@elk-wue.de

Tel: +49 711 229 363-220

Marion Sailer-Spies

Marion Sailer-Spies

Fachbereich Frauen / Weltgebetstag / Ökumene / Internationales

E-Mail: marion.sailer-spies@elk-wue.de

Tel: +49 711 229 363-248