PILGER.SCHÖN

PILGER.SCHÖN ist ein Mit-Mach-Projekt, in dem unter Federführung des Fachbereichs Frauen ein Frauen*pilgerweg für Württemberg entstanden ist. Ziel war es, mit einem Weg alle Kirchenbezirke miteinander zu verbinden, Frauen zu vernetzen und ihre Geschichte(n) zu erzählen. In verschiedenen Teilprojekten werden Orte gesucht, Wege gefunden und Texte geschrieben. Dabei stand die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen vor Ort im Mittelpunkt.

Im Mai 2023 startete daher das Projekt PILGER.SCHÖN, als Schwester des gleichnamigen Frauen*pilgerwegs in Baden. Mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Frauen aus ganz Württemberg ist so ein Frauen*pilgerweg gewachsen – ein Pilgerweg von Frauen, über Frauen, für Frauen. Ein Weg, der begleitet wird von vielfältigen spirituellen und inhaltlichen Texten, die in Schreibwerkstätten im ganzen Land entstanden sind. Ein Weg, der Einblicke gibt, in Frauengeschichte und in die eigene Geschichte. Ein Weg, der einlädt mit anderen und sich selbst ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Jahr 2026 findet das Projekt nun seinen Abschluss. Die entstandenen Inhalte, Wege und Impulse bleiben jedoch bestehen: Die weiteren spirituellen Texte sowie alle Etappen des Frauen*pilgerwegs sind weiterhin einsehbar und laden auch künftig zum Entdecken, Lesen und Unterwegssein ein. Auch unsere Pilgerbegleiterinnen machen weiter und bieten Touren an.

Da sich diese Seite aktuell noch im Aufbau befindet, finden Sie alle Informationen auch auf der bisherigen Homepage. Hier sind auch die bereits veröffentlichten Etappen, sowie geistliche Impulse, Gebete und Texte für Unterwegs und Hinweise zu Kirchenbesichtigungen zu finden.

Über Abschiede und Aufbrüche gab es einen Artikel in der Ausgabe 7 des Ev. Gemeindeblatts ist auf Seite 10. Es wird über PILGER.SCHÖN und die Aktion „Mit leichtem Gepäck – Pilgern in der Fastenzeit“ berichtet.

Über dasAbschlussfest der Aktion ist ebenfalls ein Artikel erschienen in Ausgabe 16 des Ev. Gemeindeblatts ist auf Seite 18/19.

Solange es das Pilgern gibt, sind Frauen unterwegs. Kaiserin Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, ist hierfür ein prominentes Beispiel. Ihr folgen viele weitere Frauen, welche ihren Weg in die Geschichte gefunden haben. Frauen waren jedoch nicht nur unterwegs, auch zuhause haben sie Geschichte geschrieben und mitgestaltet. In der Tradition der Pilgerinnen aller Jahrhunderte begeben wir uns auf den Weg. In Erinnerung an starke Frauen in unserem Land finden wir unseren Weg.

Als grobe Vorlage für den Weg wurde das Symbol der Spirale ausgesucht. Die Spirale ist ein weitverbreitetes Symbol, welches auch im Zusammenhang mit Weiblichkeit auftaucht. Im spirituellen und mystischen Bereich wird zwischen der linksdrehenden und der rechtsdrehenden Spirale unterschieden. Die für den Frauen*pilgerweg genutzt linksdrehende Spirale symbolisiert die Einkehr. Sie geht zum Ursprung, zu sich selbst und zu Gott. Wie passend für einen Pilgerweg!

Pilger.Schön Spirale

Zu Beginn des Projektes stand die Suche: nach Orten, nach Wegen, nach Geschichten und vor allem nach engagierten Frauen. Ganz konkret: Frauenorte gibt es überall zu finden, denn Frauen waren überall. Daher suchten wir nach diesen Orten:

  • In einer Heimatgemeinde hat eine Frau gelebt, deren Geschichte erzählt werden soll
  • Das Tal vor der Stadt heißt Frauental, Venusgraben oder hat eine sonstige Assoziation von Frau im Namen
  • Der Name einer Straße geht eindeutig auf eine Frau zurück
  • Dieses sonderbare alte Grab auf dem Friedhof ist die letzte Ruhestätte einer Frau

zum Lesen, Meditieren, Erfreuen
zum Hinterfragen, den Horizont weiten, als Impuls
zum Genießen und mit auf den Weg nehmen
zum Teilen und darüber ins Nachdenken und Gespräch kommen

In unseren Schreibwerkstätten entstehen wunderbare Texte. Diese stellen wir für Pilgerinnen und Begleiterinnen zur Verfügung. In den verschiedenen Kategorien findest du unterschiedliche Texte. Du darfst sie gerne mit Verweis auf das Projekt und die Autorin nutzen. Unsere Autorinnen konnten selbst entscheiden mit welchem Namen/Pseudonym und Angaben sie genannt werden möchten.

Blauäugig ins Blaue.

(Aoi-no-ki)


Humor ist der Humus des Lebens.

(Brenda, Balingen)


Mein Leben mit farbenfrohen Pinselstrichen in Gott geborgen wissen.
Gottes Poesie sein und werden, gewoben mit Herrlichkeitsfäden.
Gottes Licht verändert mich – Seine Herrlichkeit durchscheint mein Sein.
Versöhnt zu sein mit jedem Stein, der mein Weg geworden ist – mein Lebensgedicht.

(Ella Legan)


Ich möchte sein wie niemand andere.
Eines Tages werde ich wissen, wer ich bin.

Der Wirklichkeit ins Auge schauen,
Entscheidung treffen, riskieren, dass sie falsch ist.

(Gudrun Vogel, 72 Jahre, Bad Cannstatt)


Ich bin eine Lernende auf dem Weg meines Lebens.
Rückschritte werden zu Fortschritten.
Wege ins Licht führen durch die Dunkelheit.

(Simone Hertle, 57 Jahre)


Umwege halten alles im Fluss, auch wenn sie mühsam sind.
Im Sein ist man nicht allein.

(Yve)

In unserem Leben, auf unseren Wegen haben wir viele Begegnungen. Solche mit uns vertrauten Personen, die Freundin sind oder werden. Solche mit Anderen, die fremd bleiben oder vertraute werden. Solche mit Gott, die bei uns ist auf jedem Schritt. Solche welche nicht in Worte gefasst werden können. Das Ringen darum ist in den Texten dazu lesbar.

TEXTE


MEIN ENGEL
Andrea Mössner

BEZIEHUNGSWEISE
Dina Maria Dierssen, 53 Jahre, Besigheim

OHNE TITEL
Dina Maria Dierssen, 53 Jahre, Besigheim

BEZIEHUNGSWEISE
Anna Sophia Dierssen, 16 Jahre

VERMISSE DICH
Ella Legan


Nach und nach entstanden die Wege von PILGER.SCHÖN. Diese wurden in verschiedene Etappen eingeteilt. Das können jeweils Tagesetappen sein. Manche sind kürzer, andere länger. Etappen dürfen miteinander kombiniert werden. Ebenso kann auch nur ein Teil einer Etappe gepilgert werden. Es ist vollkommen dir überlassen, wie weit du geht und wo du startest!

Die Wegstrecke folgt unserer Spirale. Es geht durch alle Kirchenbezirke der Landeskirche. Vorbei kommen wir an verschiedenen Frauenorten. Wir haben dir dazu immer einen kleinen Info-Text geschrieben. Neben diesem Text findest du hier auch die Wegbeschreibungen.


Du kannst den Weg mit deinem Handy gehen. Dafür findest du hier die notwendigen GPS-Daten.
Wenn du lieber ohne technische Geräte unterwegs bist, wirst du hier dennoch fündig. Jede Wegstrecke gibt es auch als ausformulierte Wegbeschreibung. Diese kannst du ganz einfach ausdrucken und mitnehmen.

Die Etappen sind hier immer gleich aufgebaut:

  • Rahmendaten und Kurzbeschreibung
  • Karte mit Link zur Tour bei Komoot
  • Wegbeschreibung und Frauenorte als pdf-Datei
  • GPX-Datei mit der Wegstrecke für die flexible Nutzung

Startpunkt: Evangelische Kirche „Zu unserer Lieben Frau“ in Aichtal-Neuenhaus
Endpunkt: St. Laurentiuskirche in Nürtingen
Streckenlänge: 13,3 km
Höhenmeter: +150m, -180m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Durch Wald, über Wiesen und Felder und durch kleine Orte führt uns die heutige Etappe in leichtem Auf und Ab ins sehenswerte Nürtingen am Neckar.

IMPRESSIONEN

Wegzeichen Aich
Besinnungsweg Ende
Villa Rustica Nürtingen
Hölderlins Landschaft
Grötzingen Wanderweg rund um’s Städtle
Besinnungsweg Sonne
Laurentiuskirche Nürtingen

Startpunkt: St. Laurentiuskirche in Nürtingen
Endpunkt: Burg Teck
Streckenlänge: 14,6 km
Höhenmeter: +590m, -150m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Aus dem quirligen Nürtingen durchs Tiefenbachtal nach Owen, dann weiter immer nach oben über Schafweiden und durch Wald bis zur sagenhaften Burg Teck.

IMPRESSIONEN

Hildegard Ruoff Nürtingen
Beginenkloster Owen
Burg Teck
Windloch
Sybillenbrunnen
Veronikahöhle

Startpunkt: Burg Teck
Endpunkt: Marktplatz Kirchheim u.T.
Streckenlänge: 9,2 km
Höhenmeter: +10m, -440m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Weitgehend abwärts geht es zunächst von der Burg Teck nach Dettingen, um dann an der Lauter auf wunderschönen Wegen bis ins sehenswerte Kirchheim unter Teck zu gehen.

IMPRESSIONEN

Sommerlinde
St. Georgskirche Dettingen
Obstbaumwiesen Dettingen
Marktstrasse Kirchheim
Obstbaumwiesen Dettingen
Schloss Kirchheim

Startpunkt: Marktplatz Kirchheim u.T.
Endpunkt: Festplatz Wernau
Streckenlänge: 17,8 km
Höhenmeter: +140 m, -200 m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Wir pilgern in landschaftlich schönen Abschnitten mit besonderen Kirchen. Dabei sind wir teilweise auf dem Jakobsweg unterwegs. Wir pilgern allerdings auch durch Ortschaften und haben diese immer um uns herum.

IMPRESSIONEN

Barbara-Gonzaga Kirchheim
Martinskirche Kirchheim
Hirnholzkapelle
Freitagshof
Ulrichbruecke
Jakobskirche Bodelshofen
Schloss Koengen

Startpunkt: Festplatz Wernau
Endpunkt: Frauenkirche Esslingen
Streckenlänge: 14,3 km
Höhenmeter: +100 m, -110 m
​​​​​​​Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Zunächst entlang des ruhigen Neckars, dann durch die spannende Stadt Plochingen und über die Weinberge und am Neckar entlang zur frauenreichen Stadt Esslingen.

Startpunkt: Frauenkirche Esslingen
Endpunkt: Clara-Zetkin-Haus, Stuttgart-Sillenbuch
Streckenlänge: 17,5 km
Höhenmeter: +350 m, -160 m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Durch die Weinberge geht es ein kurzes Stück entlang des Neckars. Anschließend erfolgt der Aufstieg auf die Berge rund um den Stuttgarter Kessel.

Startpunkt: Clara-Zetkin-Haus, Stuttgart-Sillenbuch
Endpunkt: ev. Stephanuskirche, Echterdingen
Streckenlänge: 19,2 km
Höhenmeter: +210 m, -240 m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Ein Weg voller Frauen, der auf und ab, durch Wald und über Felder führt. Durch die Länge eine anspruchsvollere, jedoch sehr abwechslungsreiche Etappe.

Startpunkt: ev. Stephanuskirche, Echterdingen
Endpunkt: ev. Johanneskirche, Dettenhausen
Streckenlänge: 16,1 km
Höhenmeter: +220 m, -230 m
Übernachtungsmöglichkeiten: für Dettenhausen über Pfarramt anfragen

Nach Echterdingen gehen wir hauptsächlich durch den Wald. Dabei folgen wir ein Stück weit dem Siebenmühlental. Anschließend gehen wir durch die Wälder des Schönbuch.

Startpunkt: Ev. Johanneskirche, Dettenhausen
Endpunkt: Stadtfriedhof, Tübingen
Streckenlänge: 16,3 km
Höhenmeter: +260 m, -320 m
Übernachtungsmöglichkeiten: für Dettenhausen über Pfarramt anfragen

Ein schöner Weg durch die Wälder. Es geht den ein oder anderen Anstieg hinauf. Mit dem Kloster und Schloss Bebenhausen geht es an einem historisch wichtigen Ort vorbei. Der Stadtfriedhof am Ende der Tour bietet einen Reichtum an Frauengeschichten. Die Tübinger Altstadt lädt zum Verweilen ein. 

Startpunkt: Stadtfriedhof Tübingen
Endpunkt: Katharinenkirche Reutlingen
Streckenlänge: 19,2 km
Höhenmeter: +200 m, -170 m
Übernachtungsmöglichkeiten: für Reutlingen über Pfarramt anfragen

Viel Stadt und damit viel Kultur und Sehenswürdigkeiten wechseln sich ab mit Wiesen- und Waldwegen sowie kleinen schönen Dörfern. 

Startpunkt: Katharinenkirche, Reutlingen
Endpunkt: Andreaskirche, Eningen u. A.
Streckenlänge: 20,7 km
Höhenmeter: +610 m, -510 m
Übernachtungsmöglichkeiten: für Reutlingen über Pfarramt anfragen

Zuerst gibt es viele Frauenorte in Reutlingen, bevor es durch Wiesen und Wälder auf zwei „sagenhafte“ Erhebungen geht, die großartige Ausblicke und viel Natur bieten. 

Startpunkt: Andreaskirche, Eningen unter Achalm
Endpunkt: Residenzschloss, Bad Urach​​​​​​​
Streckenlänge: 15,3 km
Höhenmeter: +560 m, -560 m
​​​​​​​Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Nach Bad Urach gehen wir auf und ab durch den Wald und kommen zu beeindruckenden Wasserfällen, einer kleinen Kapelle und einer großartigen Burgruine.

Startpunkt: Residenzschloss, Bad Urach
Endpunkt: Galluskirche, Böhringen (Römerstein)
Streckenlänge: 11,4 km
Höhenmeter: +390 m, -110 m
​​​​​​​Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Nach Böhringen gehen wir durch Wald und an Feldern vorbei mit einer Zwischenstation in einem kleinen Dorf mit Einkaufsmöglichkeiten und einer schönen Kirche.

Startpunkt: Galluskirche Böhringen (Römerstein)
Endpunkt: Kirche St. Cyriakus, Wiesensteig
Streckenlänge: 14,6 km
Höhenmeter: +170 m, -340 m
​​​​​​​Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Nach Wiesensteig gehen wir auf einer leichten Etappe durch Wald und das wunderschöne Hasental vorbei an Höhlen und einer Quelle bis zu einer Stadt mit reicher Geschichte.

Startpunkt: Kirche St. Cyriakus, Wiesensteig
Endpunkt: ​​​​​​​Manufaktur Rösch, Göppinger Str. 26, Bad Ditzenbach
Streckenlänge: 11,0 km
Höhenmeter: +110 m, -120 m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Der Weg von Wiesensteig über Bad Ditzenbach in den Teilort Auendorf verläuft viel auf asphaltierten, aber dennoch schönen Radwegen. Ein optionaler Abstecher zur Hiltenburg geht aufwärts durch Wald und verlängert die Etappe um vier Kilometer.

Startpunkt: Manufaktur Rösch, Göppinger Str. 26, Bad Ditzenbach
Endpunkt: Evangelische Akademie Bad Boll
Streckenlänge: 10,3 km
Höhenmeter: +200 m, -380 m
Übernachtungsmöglichkeiten: für Bad Boll bei der Akademie anfragen

Der Weg nach Bad Boll ist rund um die Bertaburg etwas schwierig zu gehen. Ansonsten ist es bis auf die kurze Passage am Beginn ein schöner Weg durch Felder und am Waldrand entlang.

Startpunkt: Evangelische Akademie Bad Boll
Endpunkt: Marktplatz Göppingen
Streckenlänge: 10,3 km
Höhenmeter: +80 m, -170 m
Übernachtungsmöglichkeiten: für Bad Boll bei der Akademie anfragen

Der Weg nach Göppingen ist gut mit dem Fahrrad zu machen, da er viel auf Radwegen verläuft. Die Etappe ist kurz, aber am Ende können in Göppingen viele Frauenorte entdeckt werden.

Eine alternative Route ab der Stiftskirche in Bad Boll ist auf Komoot zu finden.

Startpunkt: Marktplatz Göppingen
Endpunkt: Barbarossakirche, Kaiserbergsteige, Hohenstaufen
Streckenlänge: 12,0 km
Höhenmeter: +280 m, -30 m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Der Weg nach Hohenstaufen verläuft zuerst auf Radwegen bis Eislingen und geht dann durch den Wald bis zur Barbarossastadt Hohenstaufen. Mit einigen Abstechern zu Frauenorten kann die Etappe etwas verlängert werden.

Startpunkt: Barbarossakirche, Kaiserbergsteige, Hohenstaufen
Endpunkt: Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung, Schwäbisch Gmünd
Streckenlänge: 13,1 km
Höhenmeter: +280 m, -560 m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Schmale Bergpfade und viel Wald, kleine Dörfer, geschichtsträchtige Burgruinen, Kirchen und Kapellen machen diese Etappe sehr abwechslungsreich.

Startpunkt: Kloster der Franziskanerinnen der ewigen Anbetung, Schwäbisch Gmünd
Endpunkt: Ev. Stadtkirche Lorch
Streckenlänge: 11,8 km
Höhenmeter: +10 m, -60 m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Reich an Frauenorten starten wir mit einem kleinen Rundgang durch Schwäbisch Gmünd. Anschließend geht es etwas über Felder, allerdings lässt uns der urbane Einfluss bis Lorch nicht los.

Startpunkt: Ev. Stadtkirche Lorch
Endpunkt: Ev. Stadtkirche Schorndorf
Streckenlänge: 15,1 km
Höhenmeter: +210 m, -240 m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Etwas hügelig geht es durch das Remstal. Strecken im Wald wechseln sich mit urbanen Gebieten ab. Der Weg ist sehr angenehmen durch lange Strecken über losen Untergrund.

Startpunkt: Ev. Stadtkirche Schorndorf
Endpunkt: Dionysiuskirche Grunbach
Streckenlänge: 17,2 km
Höhenmeter: +310m, -320m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Hoch und runter, an Streuobstwiesen vorbei, durch Ort und Wälder führt uns der Weg ab von der Bahnlinie und Bundesstraße.

Startpunkt: Dionysiuskirche Grunbach
Endpunkt: ​​​​​​​Luther-Kirche, Fellbach
Streckenlänge: 14,2 km
Höhenmeter: +110m, -100m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Mit Weitblick durch die Weinberge, dann ins Tal zurück an Frauenorten vorbei, der Rems folgend. Wir streifen die Industrie und gelangen über die Felder zum Frauenreichen Fellbach.

Startpunkt: Jakobuskirche Winnenden
Endpunkt: Stiftskirche Backnang
Streckenlänge: 13,1 km
Höhenmeter: +130m, -150m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Über die Felder geht es mit leichten Höhenmetern von Winnenden nach Backnang. Diese Tour eignet sich besonders für Frühlings- und Herbsttage, da es nur wenig Schattenmöglichkeiten gibt.

Startpunkt: Stiftskirche Herrenberg
Endpunkt: St. Ursula Rottenburg a. N. – Oberndorf
Streckenlänge: 15,1 km
Höhenmeter: +90m, -140m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

In Herrenberg gibt es sehr viele Frauenorte, die man am besten an einem Tag erkundet, bevor man sich auf den relativ flachen Weg durch Felder und Wiesen nach Oberndorf macht.

Startpunkt: St. Ursula Rottenburg a. N. – Oberndorf
Endpunkt: Dom St. Martin, Rottenburg a. N.
Streckenlänge: 12,2 km
Höhenmeter: +190m, -230m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Von Oberndorf aus geht es viel durch Felder in leichtem Auf und Ab meist auf dem Martinusweg, dem Pilgerweg zu Ehren des Heiligen Martin von Tours. Bevor es nach Rottenburg geht, kann man die Wallfahrtskirche im Weggental besuchen.

Startpunkt: Dom St. Martin, Rottenburg a. N.
Endpunkt: Mauritiuskirche, Ofterdingen
Streckenlänge: 15,4 km
Höhenmeter: +240m, -160m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Von Rottenburg a.N. geht es auf den Pilgerwegen Jakobsweg und Martinusweg durch Felder, Wald und ein schönes Tal bis zu einem besonderen Naturdenkmal in Ofterdingen. Optional kann eine Burg besucht werden.

Startpunkt: Mauritiuskirche Ofterdingen
Endpunkt: Historisches Rathaus Sonnenbühl-Genkingen
Streckenlänge: 19,8 km
Höhenmeter: +550m, -210m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Eine ruhige Etappe durch Felder und Wälder mit herrlichen Ausblicken, die in zwei kleinen Orten auch unterbrochen und damit abgekürzt werden kann. Zwischen Willmadingen, Undingen und Genkingen fahren stündlich Busse.

Startpunkt: Historisches Rathaus Sonnenbühl-Genkingen
Endpunkt: Marienkirche, Engstingen-Kohlstetten
Streckenlänge: 16,3 km
Höhenmeter: +240m, -330m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Durch viel Wald, Feld und Flur gibt es zwei große Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Eine wunderschöne Tropfsteinhöhle und ein mittelalterlich anmutendes Schloss laden neben besonderen Kirchen zur Einkehr ein.

Startpunkt: Marienkirche, Engstingen-Kohlstetten
Endpunkt: Marktplatz Münsingen
Streckenlänge: 16,7 km
Höhenmeter: +200m, -190m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Die Strecke führt durch die malerische Landschaft der Schwäbischen Alb mit sanften Hügeln, Wäldern und weiten Ausblicken. Sie verbindet historische Orte wie dem Gestüt Marbach und der Gedenkstätte Grafeneck mit einigen Einkehrmöglichkeiten.

Startpunkt: Marktplatz Münsingen
Endpunkt: St. Oswald Kirche, Schelklingen-Justingen
Streckenlänge: 17,9 km
Höhenmeter: +310m, -270m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Wald, Wiesen und asphaltierte Radwege führen durch kleine Dörfer der Schwäbischen Alb mit sanften Hügeln. Sie verbindet historische Orte wie dem Gestüt Marbach und der Gedenkstätte Grafeneck mit einigen Einkehrmöglichkeiten.

Startpunkt: St. Oswald Kirche, Schelklingen-Justingen
Endpunkt: St. Afra-Kapelle, Schelklingen
Streckenlänge: 8,8 km
Höhenmeter: +50m, -260m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Eine Mischung aus Wald, Wiesen und asphaltierten Radwegen kennzeichnet diese leichte und kurze Etappe, die anfangs etwas schlecht markiert ist. Den GPS-Track mit dabei zu haben ist empfehlenswert.

Startpunkt: St. Afra-Kapelle, Schelklingen
Endpunkt: Blautopf, Blaubeuren
Streckenlänge: 8,5 km
Höhenmeter: +50m, -60m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Eine kurze und leichte Etappe, die gut auch mit Etappe 039 zusammengelegt werden kann. Vorbei an UNESCO Weltkulturerben an eiszeitlichen Höhlen mit sensationellen Funden geht es in die Blautopfstadt Blaubeuren. Außerdem ist es noch möglich, einen Abstecher zum Rusenschloss zu machen, was zusätzliche fünf Kilometer bedeutet.

Startpunkt: Blautopf, Blaubeuren
Endpunkt: Liebfrauenkirche, Blaustein-Wippingen
Streckenlänge: 10,1 km
Höhenmeter: +200m, -90m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Eine zu Beginn etwas anspruchsvolle Etappe auf kleinen Pfaden, später dann durch kleine Orte und viel Feld und Flur geht es zu eher unbekannten Besonderheiten im Alb-Donau-Kreis.

Startpunkt: Liebfrauenkirche, Blaustein-Wippingen
Endpunkt: Kirche Mariä Himmelfahrt, Dornstadt-Tomerdingen
Streckenlänge: 14,1 km
Höhenmeter: +200m, -210m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Zu wunderbaren Kapellen und vielen Frauenorten führt uns der Weg, auch durch das Naturschutzgebiet Kleines Lautertal und dem Lautertopf, einem Kleinod der Schwäbischen Alb.

Startpunkt: Mariä Himmelfahrt, Dornstadt-Tomerdingen
Endpunkt: Lonetopf, Lonsee-Urspring
Streckenlänge: 12,4 km
Höhenmeter: +100m, -160m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Eine etwas abenteuerliche Etappe durch kleine Dörfer, Waldstücke und Feldern geht es zu geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten am Beginn des Lonetals.

Startpunkt: Lonetopf, Lonsee-Urspring
Endpunkt: Marienkirche, Altheim (Alb)
Streckenlänge: 13,6 km
Höhenmeter: +270m, -240m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Gut markierte Wege führen inmitten idyllischer Alb-Landschaften und vorbei an vielen kleinen Kirchen und Dörfer im Auf und Ab durch Wiesen, Felder und Wälder.

Startpunkt: Marienkirche, Altheim (Alb)
Endpunkt: Leni Niederberger Blumenquelle, Steinheim (Albuch)
Streckenlänge: 19,3 km
Höhenmeter: +320m, -390m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Fast ausschließlich über den Albschäferweg führt die Wanderung durch die typische Landschaft der Schwäbischen Alb mit weiten Wacholderheiden, Wäldern und eindrucksvollen Ausblicken. Auf dem gut ausgeschilderten Weg erlebt man Natur pur und Zeugnisse der traditionellen Schäferei.

Startpunkt: Leni Niederberger Blumenquelle, Steinheim (Albuch)
Endpunkt: Bartholomäuskirche, Bartholomä
Streckenlänge: 12,2 km
Höhenmeter: +140m, -40m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Auf dieser leichten und einfachen Etappe führen sehr gut markierte Wanderwege durch wunderbare Landschaften des Gnannentals und des Wentals mit bizarren Felsformationen bis zum Dorf am Rande des Himmels.

Startpunkt: Bartholomäuskirche, Bartholomä
Endpunkt: Gemeindeverwaltung Königsbronn
Streckenlänge: 10,8 km
Höhenmeter: +100m, -230m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Viele Abschnitte durch ruhigen und wunderschönen Wald kennzeichnen die Etappe vom Dorf am Rande des Himmels bis nach Königsbronn, einem Ort am östlichen Ende der Schwäbischen Alb.

Startpunkt: Gemeindeverwaltung Königsbronn
Endpunkt: Stadtkirche St. Nikolaus, Aalen
Streckenlänge: 15,7 km
Höhenmeter: +250m, -310m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Durch die reizvolle Landschaft der Ostalb mit dichten Wäldern, weiten Ausblicken und historischen Spuren zum Quellgebiet der Brenz führt die Etappe, die auch gut in Oberkochen unterbrochen werden kann.

Startpunkt: Stadtkirche St. Nikolaus, Aalen
Endpunkt: St. Mauritiuskirche, Westhausen
Streckenlänge: 13,0 km
Höhenmeter: +240m, -200m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Feld und Flur mit kleinen Orten und vielen Kapellen dominieren die Etappe zwischen Aalen und Westhausen. Besondere Frauenorte und kleine, aber feine Sehenswürdigkeiten laden ein innezuhalten.

Startpunkt: St. Stephanus, Aalen-Wasseralfingen
Endpunkt: Jakobuskreuz, Abtsgmünd-Wöllstein
Streckenlänge: 16,9 km
Höhenmeter: +260m, -300m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Der Weg führt von Wasseralfingen aus durch das obere Kochertal nach Fachsenfeld, wo Schloss und Park erste kulturelle Akzente setzen. Von dort geht es weiter auf dem Torsoweg, der Kunst und Natur miteinander verbindet nach Abtsgmünd. Entlang des Kochers führt der letzte Abschnitt schließlich nach Wöllstein mit einer besonderen Jakobuskapelle.

Der Weg ist als Abkürzung gedacht und ersetzt die Etappen 050, 051 und teilweise 052 von Westhausen über Wasseralfingen, Adelmannsfelden bis Hohenstadt. Unter Einbeziehung dieser Etappen kann zusammen mit der Etappe 049a auch eine Rundtour entstehen.

Startpunkt: St. Mauritiuskirche, Westhausen
Endpunkt: Basilika St. Vitus, Ellwangen (Jagst)
Streckenlänge: 15,5 km
Höhenmeter: +120m, -150m
Übernachtungsmöglichkeiten: nichts weiter bekannt, evtl. über Pfarramt

Römische Geschichte, ein idyllischer Badesee und stille Wege durch sanfte Landschaften machen diese Etappe zu einem besonderen Erlebnis. Zahlreiche kleine Kapellen und Dörfer säumen den Weg und laden zum Verweilen ein.


Hier findest Du Impulse für Entdeckungen rund um die Kirche und im Kirchenraum. Die Impulse sind mit unterschiedlichen Verben überschrieben. Was spricht dich an?

Suche dir einen Impuls aus und „los geht’s!“ Natürlich kannst du auch mehrere Impulse in einer Kirche verwenden.

Nach deiner Entdeckungstour kannst du dir die folgenden Fragen stellen:

  • Wie ging es mir?
  • Was habe ich entdeckt?
  • Was klingt in mir nach, wenn ich an die eben besuchte Kirche denke?


Viel Vergnügen!

Zusammengestellt von Nicole Huber, Backnang

Diese Impulse sind besonders geeignet, wenn du die Kirche nicht betreten kannst.

  • Sehen – Blick von außen
    Du bist vor der Kirche. Stehst du schon ganz nah? Bitte gehe doch noch einmal ein paar Schritte, wenn möglich sogar ein gutes Stück von der Kirche weg und schaue sie dir an.
    Und jetzt drehe dich um. Wie sieht es denn um die Kirche herum aus? Steht die Kirche auf einem Berg? Auf einem Platz? Gibt es andere Bauwerke? Passen diese zur Kirche?
  • Sehen – Beschreibung
    Du stehst vor einer Kirche. Was siehst du? Beschreibe (in Gedanken oder laut) dieses Bauwerk einem Menschen, der die Definition Kirche nicht kennt. Schaue auch noch einmal zu anderen Gebäuden in der Nähe: was sind Gemeinsamkeiten – Unterschiede?
  • Sehen – Um die Kirche herum gehen
    Gehe doch bitte einmal um die Kirche herum. Was siehst du auf deinem Weg um die Kirche herum von der Kirche?
    Vielleicht gehst du noch einmal herum und beobachtest dabei die Umgebung. Was siehst du jetzt?
  • Gehen – Erwartung
    Du stehst vor einer Kirche. Was sind deine Erwartungen über das Aussehen des Kircheninnenraumes? Warum? Und nach dem Besuch der Kirche: War die Kirche so, wie du gedacht hattest?
  • Gehen – Schweigend hineingehen
    Lasse die Welt draußen und betrete über die Schwelle der Kirchentür langsam und in Ruhe den Kirchenraum. Sei aufmerksam für die Unterschiede von Temperatur, Licht, Geruch, Geräuschen, Atmosphäre. Gehe durch den Kirchenraum. Du hast viel Zeit. Suche dir einen Platz, an dem du dich wohlfühlst.
    Gab es Unterschiede? Was lässt du draußen? Was kannst du hier finden?

Für die folgenden Impulse gehe in die Kirche hinein.

  • Sitzen – Die Kirchenbänke und andere Sitzmöglichkeiten
    Sei heute einmal ein/e Testende/r. Wie geht es dir, wenn du weiter hinten Platz nimmst? Wie, wenn du weiter vorne sitzt? Eher rechts oder eher links? Erinnern dich die Plätze an vergangene Kirchenbesuche?
    Oder hast du einen Lieblingsort, den du in jeder Kirche einnimmst?
  • Bewegen – Wenn auch noch andere Besucher in der Kirche sind
    Bewege dich im Kirchenraum. Langsam, schnell, oder einfach so, wie es für dich passt. Lenke deine Schritte immer dorthin, wo viele andere Menschen sind. Was gibt es dort zu entdecken?
    Oder mache genau das Gegenteil. Gehe immer dorthin, wo wenige sind. Kann man dort auch etwas entdecken? 
  • Empfinden /Nachspüren – Bilder und Skulpturen mit einer oder mehreren Personen
    Gibt es hier ein Bild? Eine Wandmalerei? Eine Skulptur?
    Betrachte sie und entscheide dich für eines davon.
    Beschreibe dir in Gedanken exakt, was du siehst und nur, was du siehst.
    Gehe in die Haltung einer Person und versuche nachzuempfinden, was fühlt diese Person? Was sagt diese Person gerade? Wer könnte dargestellt sein? 
  • Führen – mit Partner*in
    A führt B durch den Kirchenraum. B hat die Augen geschlossen. Ab und zu bleibt A stehen und sagt „Foto“. Dann macht B für 10 Sekunden die Augen auf.
    Nach ein paar Minuten wird gewechselt und B führt A. Die beiden entscheiden, wie der/die Geführte vom Führenden berührt wird (z.B. mit den Fingerspitzen, der Hand, der Schulter, am Rücken). 
  • Singen – Musik
    Welche Musik passt zu dieser Kirche? Vielleicht ist es nur ein Lied – vielleicht sind es sogar Werke aus verschiedenen Musikrichtungen? Alles ist erlaubt. Begründe deine Entscheidung.

    Und solltest du einmal in eine leere Kirche kommen, dann erforsche diesen Kirchenraum doch einmal aktiv musikalisch: Summe verschiedene Töne oder singe ein Lied. (Inspiration dazu findest du bestimmt im Gesangbuch, das man in jeder Kirche findet.) 
  • Schreiben – 11 Worte (Papier/Stift)
    Suche dir einen Ort oder Gegenstand, der für dich in diesem Moment von Bedeutung ist. Nimm dir Zeit für deine Suche. Wenn du ihn gefunden hast, verweile dort und schreibe ein „11 Worte Gedicht“ zu deinem Ort, Gegenstand:
    einfache Version: Fünf Zeilen. In Zeile eins: ein Wort, Zeile zwei: zwei Worte, Zeile drei: drei Worte, Zeile vier: vier Worte, Zeile fünf: ein Wort
    Alles, was du schreibst, ist richtig. Es geht um deine Gedanken im hier und jetzt. 
  • Ändern – Im Kirchenraum
    Manchmal kommt man in einen Kirchenraum und denkt, „Oh, das sollte aber wirklich geändert werden!“. Was würdest du hier ändern wollen und warum? 
  • Entdecken – Altar
    Stelle dich in verschiedenen Entfernungen zum Altar auf und betrachte ihn. Wie sieht der Altar in dieser Kirche aus? Was kannst du entdecken? Stelle dich auch einmal mit dem Rücken zum Altar und schaue in die Gemeinde. Wie fühlst du dich?
    (weitere Information: Altar – EKD
  • Hören – Die Geschichte, die der Altar erzählt
    Was dieser Altar wohl schon alles erlebt hat? Spüre dich ein bisschen in ihn hinein und „höre“, was für eine Geschichte er dir erzählt.
    (weitere Information: Altar – EKD
  • Hören – Mit geschlossenen Augen
    Suche dir einen Platz, setze dich hin und schließe für ein paar Minuten die Augen. Was kannst du hören? 
  • Beschreiben – Das Kreuz
    Wo ist in dieser Kirche ein Kreuz?
    Wie würdest du einem blinden Menschen dieses Kreuz beschreiben?
    (weitere Information: Kreuz – EKD
  • Zeichnen – Grundriss (Papier/Stift)
    Zeichne einen Grundriss der Kirche auf ein Blatt Papier und bewege dich dann durch die Kirche.
    An welchen Orten fühlst du dich besonders wohl? Markiere diese in deinem Grundriss. 
  • Einfallen / Sehen – Die Bibel
    Du stehst im Kirchenraum und schaust dich um. Fallen dir Worte aus der Bibel ein, die besonders zu diesem Kirchenraum passen?
    (weitere Information: Bibel – EKD
  • Erinnern / Sehen – Der Taufstein
    Wo steht der Taufstein? Wie sieht er aus?
    Erinnerst du dich an eine Taufe, bei der du dabei warst?
    (weitere Information: Taufe – EKD
  • Sehen / Sprechen – Die Kanzel
    Wie sieht die Kanzel aus? Material? Dekorative Elemente?
    Wenn du jetzt predigen würdest, was wäre dein erster Satz? Sprich ihn aus und/oder schreibe ihn dir auf. 
  • Sehen / Aussuchen – Die Kirchenfenster
    Ist in dieser Kirche ein schön gestaltetes Fenster? Oder sogar mehrere? Suche dir das aus, das dich besonders anspricht. Warum hast du dieses Fenster ausgewählt? 
  • Anzünden – Die Kerzen
    Möchtest du heute für jemand eine Kerze anzünden? Schau‘ mal, ob das in dieser Kirche möglich ist. 
  • Fotografieren – Spaziergang
    Bewege dich für ein paar Minuten durch den Raum und bleibe alle sechs Schritte stehen. Suche ein Motiv und mache ein Foto. Was entdeckst du? 
  • Fotografieren – 180 Grad
    Was möchtest du fotografieren? Was zieht dich an? Und dann drehe dich um 180 Grad und fotografiere, das was du dann sehen kannst. 
  • Fotografieren – Perspektiven
    Suche dir ein Motiv und variiere die Perspektive durch Hinknien, Kamera drehen, dich strecken, auf den Boden legen… Verändert sich die Wirkung? 
  • Fotografieren – Was macht das hier?
    Suche nach Dingen, die hier nicht hergehören und fotografiere diese.
    Was findest du? 
  • Fotografieren – Fünf
    Mache genau fünf Fotos in diesem Kirchenraum. Welche Motive nimmst du? 
  • Fotografieren – Die Welt aus einer anderen Sicht
    Sei ein Kind. Wie groß ist es?
    Oft entgehen uns Details, weil wir nur aus unserem Blickwinkel heraus schauen.
    Lasse uns für einen kurzen Moment aus der Perspektive eines Kindes schauen und entdecken, was du dann fotografieren kannst. 
  • Fotografieren – Formen
    Denke in Formen: Suche Rechtecke, Kreise oder Dreiecke (Fensterrahmen, Türen, Fliesen, Steine, Wege).
    Wie viele passen auf ein Foto? Gibt es Störungen/Unterbrechungen (wie z.B. Kratzer, Fleck, Marmorierung…)?
    Wenn du möchtest, kannst du auch nur einen Teil deiner Objektform fotografieren: Eine Rundung, eine Ecke, eine Linie. Vielleicht erkennt man dann nicht mehr gleich das ursprüngliche Motiv. 
  • Fotografieren – Thema
    Geht dir gerade ein spezielles Thema durch den Kopf? Suche dazu passende Motive im Kirchenraum und fotografiere sie.


Ihre Ansprechpartnerin

Karin Pöhler, Landesfrauenpfarreri bei dem Evangelischen Bildungswerk in Württemberg

Karin Pöhler

Landesfrauenpfarrerin

E-Mail: karin.poehler@elk-wue.de

Tel: +49 711 229 363-224